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auch jetzt noch sehr allgemein angenommen. Metz-ger (Anthropologie S. 91-) hat nur zwei, nämlichdas reizbare und das träge, allein keinen Beifallgefunden. .Wrisberg in seinen schätzbaren An-merkungen zu Haller’s kleiner Physiologie hatacht Temperamente aufgeführt: das sanguinische;das sanguinisch - choler ische; das choleri-sche; das hyp&öh'ön'drische; das melancho-lische; das böotische; das sanftmiithige undmilde; das phlegmatische oder träge.
Ich möchte ebenfalls acht Temperamente auf-stellen, und zwar:
1. Das stärke oder Normal-Tempera-ment, es bezeichnet eine günstige Entwicklung desPhysischen und Moralischen, mit Erkennung dereigenen Kraft und grofs er Unabhängigkeit von äus-seren Einflüssen.
2. Das rohe, athletische oder böotische:geringe Beweglichkeit des starken, festen Körpers,bei wenigen geistigen Anlagen.
3. Das lebhafte: grofse Beweglichkeit undEmpfänglichkeit bei. günstigen physischen und mo-ralischen Anlagen.
4. Das unruhige: grofse Beweglichkeit einesgünstig entwickelten Körpers bei geringen geistigenAnlagen.
5. Das sanfte, milde: grofse Ruhe des
sonst ziemlich günstig entwickelten Geistes, beimittelmäfsiger oder schwacher Entwicklung desKörpers.