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1 (1821)
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äufserer Theile, kann fehlerhaft seyn, ohne dafs die Functio-nen darunter (wenigstens merklich) leiden; eine Misbildung(deformitas) kann also mit der Gesundheit bestehen.

Anm. 2- Sanctorius Sanctorius (De statica medicina.Venet. 1614- 12. Sect. 1. Aph.30.) hebt mit Recht das Gefühl derLeichtigkeit hervor:Si haec duo simul conspiraverint, alteruniquod liomo se ipso leviorem sentiat, alleruni quod revera non sitlevior, indicabunt statum saluberrimum. Es entsteht dieseLeichtigkeit durch die Freiheit aller Organe, da keines das an-dere belästigt.

Anm. 3- Der Ausdruck Stärke bezeichnet gewöhnlichdie Muskelkraft (Robur), wird aber auch für die Stärke derGesundheit (Vigor), oder der Lebenskraft (Energie) gebraucht.Wendeten wir diese Wörter stets so an, wie ich sie hier ge-nommen habe, so wäre nie Misverstand. Browns Sthenieoder Stärke der Erregung (welche von Anderen Hypersthenie ge-nannt wird), 'vorzüglich aber dessen Astbenia tlirecta (Schwächeder Erregung durch Mangel an Reizen) und Astbenia indirecla(Schwäche der Erregung durch Ueberreizung) werden von denSchriftstellern so verschieden angewandt, dafs man sich ambesten jener Ausdrücke nicht bedient; man vergl. nur die fremd-artige Erklärung von Hildebrandt in seiner Physiologie

s. 151.

Theod. Ge. Aug. Roose Ueber die Gesundheit des Men-schen Gott. 1793- 12-

Susernihl Von der Analogie der Krankheit mit der Ge.Blindheit. Ein geistvolles Fragment in: Meckels Arch. 2 S.615 623.

C. C. F. Jäger Ueber die Natur und Behandlung derkrankhaften Schwäche des menschlichen Organismus. Stuttg.1807. 8-

Hildebrandt über Stärke und Schwäche in den Orga-nismen. Abhandl. d. Erlang. Soc. 2. S. 3853-