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1 (1821)
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Fadicellaria in drei Arten, P. globifera, triphylla, triclensaufgestellt, Linn. Gmel. T. VI. p. 3136» Pr. Ticdemann(Anatomie der Röhrcnholothurie, des pomeranzenfarbenen See-sterns und des Steinseeigels. Landshuc 1816- fol. S. 68*) batdieselben sehr richtig als Theile des Seeigels beschrieben, ohnejedoch zu erwähnen, dafs sie von Andern für Thiere gehal-ten sind. Fr. Rathkc hingegen (Skrivter of NaturhistorieSelskabet. 5. B. 1- H. Kiöhnhavn 1799* S- S. 123 und 138-)sagt sehr bestimmt, dafs die Pedicellarien Theile der Seeigelsind. Guvier (Regne Animal T* 4* p* 690*hält sie noch fürPolypen, die auf den Seeigeln ihre Zuflucht suchen, und S.Nilsson (Vet. Ac. Handl. ISIS* p* 90 99* Tab. 3. Beskriv-ning üfver Slägtet Pedicellaria.) hat zu den Mfillerschen Artennoch eine vierte P. dentata liinzugethan, sagt jedoch, der Fufsdieser Thiere sey festgewachsen.

Allein es sind bestimmt keine Thiere, sondern oingelenkte,mit einer Kalkrinde versehene, mit einander zugleich sich be-wegende, mit den Seeigeln lebende und sterbende Theile der-selben, die auch bei allen Individuen derselben sich finden, undje nach den Farben der verschiedenen Arten von Seeigeln eben-falls gefärbt sind, wie ich mich in Neapel durch vielfache. Un-tersuchungen überzeugt habe.

§. 211 .

Der starre zellige Bau der Pflanzen (§. 67.) istfür dieselben sehr characteristisch, wenn wir ihn mitdem weichen formlosen Grundstoff der Pflanzen ver-gleichen. Es sind auch alle ihre Organe so fest un-ter einander verbunden, dafs sich in ihrem Innernkeins derselben für sich bewegen kann, und dafsauch von den äufseren Theilen nur die eingelenk-ten sich gegen einander, und zwar stofs- odersprungweise bewegen.

Anm. 1. Man vergleiche nur das Fortschnellen der Staub-