Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
213
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fen und das Ereignifs erzählen konnte, hatte erplötzlich einen Schmerz auf dem Arm, wie von ei»nem Keulenschläge gefühlt, und zugleich einen Fun-ken bemerkt, der das Hemde in Asche verwan-delte. Hier war wohl ohne alle Frage eine electri-sche Einwirkung, und eine solche mag vielleichtimmer nötliig seyn, und die Möglichkeit ihres Ent-stehens im menschlichen Körper mufs wohl einge-räumt werden, obgleich Treviranus dagegenspricht. Vergh §. 196"* Anm. 2.

Wenn nun vielleicht zugleich Phosphorwasser-stoffgas, oder etwas Aehnliches sich im Körper ent-wickelt hätte, so wäre die Explosion zu erklären,jedoch das Verzehren des Körpers, und seine äufserstschnelle Einäscherung ist immer höchst seltsam, dasonst aufserordentlich viel' brennbare Materialienund eine ziemliche Zeit dazu gehören, einen fri-schen Menschenkörper dahin zu bringen^ In jenenFällen war also vielleicht die. Muskelsubstanz, diebesonders schwer verbrennlich ist, gröfstentheils inFettwachs verwandelt; die Knochen sind auch beialten Leuten arm an Erde und reich an Oel; undes mögen noch viere Umstände der Art Zusammen-kommen müssen, um so etwas möglich zu machen.

Anm. In den folgenden Schriften sind die bisher bekanntgewordenen. Fälle von Selbstverbrennungen gesammeltr PierreAi me Lair Essai sur les combustions bumaines. produites parun long abus des liqueurs spirituelles. Paris 1800- 12. Versuchüber das Verbrennen menscld. Körper u. s. w. Uebers. von C.W. Ritter. Hamb. 1801- 8- Als Nachtrag dazu: Ueber Selbst-entzündungen in organisirten und leblosen Körpern. Herausgeg.