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1 (1821)
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Anm. 1- Es ist kein Einwurf, w.enn behauptet wird, dafsdie Lungen wärmer seyn müfsten, als jeder andere Theil, wenndas Atbemholen die Wärme erzeugte. Die Wärme eines Theilshängt von seiner Menge Blut ab, sogar dafs Leute, die eineinnere Blutung haben, ein Wärmegefühl angeben, weil nunz. B. mehr Blut in den Unterleib strömt. Der sogenannte todteFinger giebt, wie ich bei einem Freunde gesehen, dessen Fin-ger oft (wie man sagt) absterben, kein Blut, wenn man hin-einschneidet, mit dem zurückkehrenden Blut in den Fingerwird er rotli Und warm, und nun (liefst Blut aus der Wunde.Es wird nicht behauptet, dafs freie Wärme (wohl gar als Stoff)in den Lungen sich entbinde, Sondern bei dem Atlnnen wirddas Blut fähig, Wärme zu erregen. Wie diefs geschieht,wissen wir nicht, wie wir ja nirgends das letzte Wie wissen,allein dafs es geschieht, wissen wir, und das ist Schon .viel.

Anm.2- Treviranus (S. 54.) beruft sich auf eine Aeufse-rung von Autenrieth (in der Salzb.Ztung. 1795. B. 3- S.3280,dafs die Cetaceen nur in langen Zwischenräumen atlimen, unddoch eine so gröfse Wärme haben. Allein jener Satz ist wohlnur dadurch entstanden, dafs man das Ausstofsen des Wassersaus den Spritziüchern so selten sieht, welches aber mit demAtbemholen in keiner solchen Verbindung steht, dafs man esgleichzeitig nennen könnte, sondern es geschieht viel seltener.Autenrieth hatte ebendaselbst auch angenommen, dafs dieWalfische wie die Fische die mit dem Wasser verbundene Luftathmeten, welches eben so falsch ist. Dieser treffliche Natur-forscher hat das aber gewifs selbst gleich zurückganommen, dennin seiner Physiologie erwähnt er der Sache nicht Jener Ein-wurf, der sollst von grofser Bedeutung wäre, fällt also ganzweg.

Artm. 3 Die von Blausüchtigen oder Lungenkranken her-geleiteten Eiiiwiirfe sind auch leicht zu beseitigen. In der Ke-gel klagen Blausüchtige über Kälte, und die äufsere Wärmebekommt ihnen wohl; ferner sind sie zu gröfsären und langenBewegungen mehr oder Weniger unfähig. Einzelne Beispiele