Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
175
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Herzbeutel des Fisches stieg das Thermometer aufIS 1 /,,, so oft ich das mit aller Vorsicht wiederholte.Bei andern Knorpelfischen ist ebenfalls eine grofsereWärme beobachtet. Perrins (Gilberts AnnalenB. XIX. S. 448. aus Nicholsons Journal 1804) willunter 24° 4S / siidl. Breite in dem Magen eines ebengetödteten Hayfisches 22° gefunden haben, währenddas Wasser 19 5 / 9 und die Luft 20 4 / 9 ° zeigte. Da-vy (bei Treviranus S. 26.) fand in dem Blut,das aus der grofsen Bückenvene eines »HayfischesHofs, 22 2 / 9 und zwischen dessen Rückenmuskeln 22 4 / 9 ,während das Thermometer in der See 2i 5 / 9 undan der Luft 20 8 / 9 angab.

Audirac (Rapports de la soc. philom. l.p. 136.)fand die Fische und Amphibien in den heifsen Wäs-sern bei Barrige stets von geringerer Wärme, alsdas Wasser. Buniva (Memoire concernant la Phy-siologie et la Pathologie des poissons. 4. p. 12.)schränkt mit Recht die Beobachtungen von Fischenein, die man in sehr heifsen Wässern gefunden ha-ben will, behauptet aber übrigens bei Karpfen bisdrei Grade Wärme mehr gefunden zu haben, alsin dem (wahrscheinlich kalten Berg-) Wasser, woriner sie fing. Er bemerkt auch, dafs die Fische leichtin der Kälte erstarren, und durch vorsichtig ange-wandte Wärme wieder zu sich kommen. Versuchevon Krafft, Broussonnet etc., wobei in denFischen etwas mehr Warme gefunden ward als imWasser, findet man bei Treviranus S. 25.

Hunters Versuche (1. c. p. 117. s<j. Exp. 29.