§• 143 .
Das Kali zeigt sich in verschiedenen thieri-schen Theilen, aber nur mit Säuren verbunden, ge-wöhnlich als salzsaui'es, seltener als schwefelsauresKali.
Anm. 1. In Berzelius Djurkemi Th. I. S. 15. werdenbeide als im menschlichen Harn vorkommend aufgeführt. Inseinem Ueberblick S. 74- ist nur das schwefelsaure Kali bei demHarn genannt; dagegen aber das salzsaure Kali S. 33- bei demSerum des menschlichen Bluts und S. 76- bei der Kuhmilch.
Anm. 2. Bei den Pflanzen finden sich beide Laugensalze(§■ 142, 1430, doch das mineralische mehr als von aulsen .auf-genommen, das vegetabilische hingegen so häufig und allgemein,dafs es davon den Namen führt.
§. 144 .
Die Kalkerde (Galcarea) ist ein sehr häufigerBestandtheil des menschlichen Körpers, doch nurin Verbindungen mit einer Säure, vorzüglich derPhosphorsäure und der Kohlensäure, seltener derFlufsspatsäure. Sie bilden die mit andern thieri-schen Stoffen verbundene Knochenerde, doch findetsich auch die phosphörsaure Kalkerde in vielenflüssigen, und in andern festen Theilen, als denKnochen, wenigstens bei der Analyse derselben,wenn sie auch namentlich in den flüssigen Theilennicht als solche früher vorhanden war.
Anm. Die Kalkerde ist die eigentliche thierischeErde undselbst gröfstentheils Product des thierischen, wie die" in denP/Üanzen so häufige Kieselerde Product des vegetabilischenOrganismus.