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§. 141 .
Das Eisen (Ferrum) findet sich im oxydirtenZustande in der Asche thierischer Theile, vorzüg-lich des Cruor’s, dem es eigentlich angehört. Manglaubte sonst, dafs es schon im Blut mit der Phos-phorsäure verbunden sey, allein Berzelius hat ge-zeigt, dafs dicfs falsch ist, und dafs wir über dieArt, wie es darin enthalten ist, nichts Bestimmtesangeben können, da keins unserer Beagentien das-selbe im Blut selbst darzustellen vermag.
Asm. Froricp (in einer Anmerkung zu Cuvier's Vergl.Anatomie Tli. 1. S. 770 sagt, dafs Hombevt ilirn mirgetheilthabe, das Blut der Sepien, und wohl das der weil’sbiütigcnTliiere überhaupt, enthalte kein Eisen. E rin an hingegen(Wahrnehmungen über das Blut einiger Mollusken, in den Ab-handl. d. K. Akademie zu Berlin von 1816 und 1S17- S. 199-)hat Ei6en und auch wahrscheinlich Mangan im Blut von HelixPomatia und Planorbis corneus gefunden. — Poli (Test. utr.Sicil T. 1. p. 510 spricht zwar auch vom Eisen im Blut derMollusken, namentlich der Area Glycymeris, doch auf eineWeise, dafs mau der Untersuchung wenigstens nicht viel zu-traut, wenn gleich das Factum richtig scyn mag.
§• 142 .
Das Natrum erscheint nie rein, sondern theils(ohne Saure) mit dem Eiweifs verbunden, theils inVerbindungen mit der Salzsäure, der Phosphorsäure,oder seltener, der Milchsäure, Kohlensäure undSchwefelsäure, als salzsaures, phosphorsaures etc.Natrum in den verschiedenen Flüssigkeiten desmenschlichen Körpers.