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vielfach zu ihrer Bewegung in dieselbe eindringen. Es bleibtdaher die alergrüfste Analogie zwischen der Schleim- und Leder-haut, die man auch ehmals als identisch ansah.
§• U7.
Die Oberhaut (Epidermis) macht die äufser-ste Hülle des Körpers aus, wozu sie sich durch ihreEinfachheit und leichte Wiedererzeugbarkeit, durchihre Unempfindlichkeit und Geläfslosigkeit vorzüg-lich eignet. Vergl. §. 77. und 113.
§. 118.
Die Drüsen (glandulae) und Eingeweide(viscera) sind die noch übrig bleibenden festenTheile,und von zusammengesetzterem Bau. Sie sind sovielfach gestaltet, dafs es sehr schwer ist, sie zucharacterisiren, und dafs man entweder auf ihreVerrichtung sehen mufs, wo man sie leichter trennenkann, oder auf ihre Bildung, und dann kann mannur wenige Drüsen als solche ansehen, und mufsalles übrige zu den Eingeweiden rechnen.
A n m. Daher findet man auch bei den Schriftstellern dieabweichendsten Bestimmungen, man vergleiche nur Bicliatmit älteren und neueren Anatomen.
§. 119.
Die Talgdrüsen, die Schleimdrüsen, die Spei-cheldrüsen, die Milchdrüse (mamma) kommen darinüberein, dafs sie aus festen Körnern (acini) beste-hen, welche die Flüssigkeiten, nach denen sie be-nannt sind, bereiten (absondern) und dutch eigeneGänge (ductus) ausleeren (aussondern).
Anm. Diese Körner sind bald kugelig, bald rundlich aberzusammengedrückt; immer bestehen sie aus einem auf eigen-