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und Zungenfleiscliiierveu zu verfolgen, ist nicht die Arbeit vonein Paar Tagen. Diejenigen, welche klagen, dafs in dermenschlichen Anatomie nichts mehr zu thun sey, werden, wennsie ihr ganzes Leben anwenden, nicht die Nerven aller Theiledarstellen können, lind doch mufs diefs noch geschehen; un-sere jetzige Nervenlehre hat nur die Oberfläche des Systems,und diese noch nicht genügend geschildert. Vergl. §. 198-
§. 105.
Die Nervensubstanz scheint sich bei den warm-blütigen Thieren allerdings, doch nicht deutlich ge-fasert, wiederzuerzeugen. Nie zeigen sich Nervenin Altergebilden, oder krankhaften Geschwülsten,doch läfst sich freilich nicht entscheiden, ob ihreGefafse ohne dieselben sind.
An in. In, neuerzeugten Gliedern grofser Wassersalaman-der, die ich anderthalb bis zwei Jahre nach der Amputation amLeben erhalten habe, kann ich selbst mit dem Vergrüfseruiigs-glase nicht die Stelle ängeben, wo die neuerzeugten Nerven ausden alten hervorgegangen sind.
§. 106.
Die Nerven linden sich bei allen Wirbelthie-ren, Grustaceen, Insecten und Mollusken; mit Ge-wifsheit sind sie auch schon bei einigen Strahl-thieren, und unter den Eingeweidewürmern bei demStrongylus Gigas nachgewiesen.
Anm. Man hat sie auch bei andern Eingeweidewürmernangenommen, vergl. Entozoorum Synopsis. Berol. 1819- 8-p. 574- Bei den einfacheren Thieren zeigt sich Empfind-lichkeit, doch läfst sich keine Nervensubstanz in ihnen dar-stellen.
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