Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
48
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Arim. 1. Pauw und Mein er s gingen zu -weit, und wür-digten manche Völkerstämme zu sehr herab; allein vielleichtirrten Diejenigen eben so sehr, wenn nicht mehr, welchedenselben Grad der Entwicklungsfähigkeit bei allen StämmenAnnahmen, Die einzelnen Beispiele, wo Mongolen oder Negerunter fremder Leitung etwas leisteten, sind wohl mir ein schwa-cher Gegengrund, und vergebens sieht man in dem nachste-henden Buch alles aufgeboten, um die Neger dem Europäergleich zu stellen.

II. Gre'goire De.la Litterature des Negres. Paris 1S08* 8*Anm. % Es ist unmöglich, dafs nicht die bestimmte Sclie-delform von einer bestimmten Gchirnform abhängt, und mitdieser müssen zugleich gewisse Entwicklungsgrade gesetzt seyn.Ist das Gehirn vorne, an den Seiten u. s. w. von geringererAusdehnung, ist die ganze Gehirnmasse weniger grofs, so kanndas nicht ohne Folgen seyn. Wir sind gezwungen von Formendes Schedels der verschiedenen Stämme Zu Sprechen, weil dieFormen ihrer Gehirne wenn man das desNegers ausnimmtuns völlig unbekannt sind. Manches läfst sich indessen ausdem Schedel schliefsen, und die Geschichte der Völker, die seitJahrtausenden gekannt sind, giebt uns Data, die wir nicht ver-.schmähen dürfen,

§ 48.

Jene Unterschiede (§. 39 47.) kommen theilseinzeln vor, und sind dann von geringer Bedeutung;gröfstentheils aber erscheinen mehrere von ihnen inbestimmter Verbindung, und zeigen sich bleibend,so dafs sie als wesentliche Charactere gültig sind.Der Neger z. B. ist nicht blos schwärz, sondernseine Haut hat zugleich eine eigene Weicliheitund Ausdünstung; sein Haar ist wollig; sein Sche-del an den Seiten zusammengedrückt; die Stirn zu-rückweichend; die Kiefer vorspringend; die Nase

auf-