Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
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VII
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ben , sich die 'nöthige literarische Kenntnifszu verschaffen: mancher aber bleibt blos des-wegen gelähmt und unthätig, oder bringtmühsam etwas zu Stande, w r ovon er nichtwufste, dafs es schon da war. Daran schliefstsich die Unsitte neuerer Zeit, dafs so oftCitate Andern, die sie anführen, blos nach-geschrieben werden, ohne cliefs zu erwähnen,so dafs man sie vergebens nachschlägt, undwenn es in der Art fortginge, man sich zu-letzt durch dieselben nur belästigt fühlenmiifste. Die Schriften, welche ich in diesemGrundrifs genannt, aber nicht vor mir hatte,sind mit einem Kreuz bezeichnet.

Ich erwarte, dafs die Ordnung, der ichgefolgt bin, manchen, auch zum The.il gewifssehr gerechten Tadel linden wird: ich bannnur dagegen sagen, dafs die befolgte mir fürjetzt- die bequemste schien. Einiges darinw'ird sich auch vielleicht rechtfertigen, wennder zweite Band erschienen ist.

Die Form dieses Grundrisses ist die derfrüheren Handbücher, z. B. eines Erxleben,eiqes Weigels, meines trefflichen Lehrers,dem Teil nie verdanken kann, was er an mirgethan hat. Nur bei dieser Form ist es mög-lich, in wenigen Bogen sehr viel zu geben,und es läfst sich vieles auf eine leichte Weiseunterbringen, womit man'sonst nicht zu blei-ben wiifste.