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scheinen mag, trotzdem der Versuch, das Weltganze als eineneinheitlichen Zusammenhang zu erfassen, notwendig über allesgegebene, erfahrbare, immanente, im Bewußtsein VorgefundeneSeiende hinaus, und liegt also das Ende der Philosophie nicht dochjenseits der Bewußtseinswelt? Bleibt nicht die Welt, solange wirsie nur mit Bücksicht auf das betrachten, was an ihr gegeben oderimmanent ist, notwendig gespalten, und kann uns ein insofernimmer noch zusammenhangloses Gebilde in Wahrheit als Welt-totalität gelten ? Brauchen wir nicht vielmehr noch eine vierteSphäre des Seins, um zum Abschluß der Welterkenntnis und da-mit zum Ende der Philosophie zu kommen? Falls es so sein sollte,müßten wir schließlich doch in eine Region schreiten, die mit demüblichen Namen als „übersinnlich“, ja sogar als „überverstehbar“zu bezeichnen wäre, die also nur durch eine Meta physik in dereigentlichen Bedeutung des Wortes erfaßt werden könnte.
§ 33 .
Partikulare und universale Einheit.
Gibt es, davon ist hier auszugehen, ein Problem, von dem sichzeigen läßt, daß es einerseits notwendig zu stellen, andererseitsjedoch unter den bisher entwickelten ontologischen Annahmenüber das Sein des Weltganzen ungelöst bleiben muß ? Um hieraufeine Antwort zu bekommen, wollen wir fragen: wo klafft noch einAbgrund, den auch das vorgegenständliche Subjekt nicht zu über-brücken vermag?
In gewisser Hinsicht kann es, wie wir sahen, eine Verbindungvon Wirklichkeit und Wert herstellen. Aber auch in jeder Hin-sicht? Trägt es nicht seinem Wesen nach einen partikularenCharakter, und ist es nicht schon deswegen unmöglich, mit seinerHilfe allein das Weltganze als Totalzusammenhang zu begreifen?Die Frage drängt sich auf: ist damit, daß wir als freie Subjekte zuWerten Stellung nehmen, die Verbindung der Wirklichkeit, in derwir leben, mit den Werten in jeder Hinsicht für das Ganze derWelt gesichert? Diese Frage ist zu verneinen. Nichts bürgt unsdafür, daß der freie Akt des Stellungnehmens zum Wert in derrealen Welt auch weiter wirkt über das hinaus, was wir als