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Grundprobleme der Philosophie : Methodologie, Ontologie, Anthropologie
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und die auch in der Entwicklungsgeschichte der Philosophie anihrem Beginn die größte Rolle gespielt hat. Es soll zuerst dasSein in Betracht kommen, das wir den Körpern zuschreiben.

Daß es so etwas wie Körper in der Welt „gibt“, wird jeder, dernoch nicht philosophiert hat, für selbstverständlich halten, undebenso muß die Wissenschaft die Körper als irgendwie „in derWelt seiend“ anerkennen. Dabei versteht man unter einem Körperein Seiendes, das sich im Raum ausdehnt oder, wie man sagt,den Raum erfüllt. Diese Bestimmung reicht zwar für das sinnlichwahrnehmbare Sein der Körper nicht aus, aber sie genügt, um dieKörper gegen andere Arten des Seienden abzugrenzen. Alles aus-gedehnte und nur das ausgedehnte Seiende ist körperlich. Dieersten Philosophen in Europa waren geneigt, das Seiende überhauptmit dem „Vollen“ gleichzusetzen, und auch später hat dieser Be-griff große Bedeutung gehabt. Heute bezeichnet man das körper-lich Seiende in der Regel als „Materie“, und der ontologischeStandpunkt, der das Sein der Welt überhaupt mit dem im Raumausgedehnten Sein identifiziert, heißt dementsprechend Materialis-mus.

Um dem Begriff des körperlichen Seins näherzukommen, wollenwir auch fragen, wie es sich wissenschaftlich begreifen läßt. Darüberfinden wir in der Entwicklungsgeschichte der Philosophie schon zuihrem Beginn Ansichten, die bis jetzt fortwirken und meist dieForm einer Ontologie zeigen. Man nahm und nimmt als „Wesen“des körperlichen Seins die Bewegung seiner unteilbaren Bestand-teile im Raum an. Demnach wird alles Seiende als Lageverände-rung körperlicher „Elemente“ oder „Atome“, also quanti-tativ bestimmt. Bis heute hat sich diese begriffliche Auffassungder Körperwelt, die man mechanisch nennt, erhalten, undes sind aus ihr weittragende ontologische Konsequenzen gezogen.Die allgemeinsten Körpertheorien gestalten sich in dem Sinnemechanistisch, daß sie das „echte“ oder „wahre“ Sein der Weltdurchweg auf Bewegung von „Atomen“ im Raum zurückführen.Ob man dabei von Atomen spricht oder andere Namen, z. B. „Elek-tronen“, wählt, ist philosophisch gleichgültig. Das besitztlediglich e i n z e 1 wissenschaftliche Bedeutung. Ontologisch wich-tig bleibt, daß das quantitativ bestimmbare Sein als die