— Zoi —
svesta auf eine besondere Naturbegebenheit, in,elcher Brand und Hitze die Hauplsache waren,Md worauf starke Regengüsse folgten. Mandenkt sogleich an einen vulkanischen Ausbruch,vobei solche Regengüsse gewöhnlich sind. Es istein sehr natürlicher Aberglaube, daß ein Komet,diese ungewöhnliche Erscheinung, das Ungewöhn-liche verursacht habe; das Volk bringt eine großeHitze zur Zeit eines Kometen sogleich in eine ur-sächliche Verbindung mit ihm, indem der Ge-lehrte, zweifelnd, dieses für Zufall halt.
In dieser alcen Lehre kommt ein mythischesWesen vor, Hom ader Heomo genannt, in denZendbüchern oft als ein großer Lehrer dargestellt.So betrachtet ihn Rhode, Herder verknüpft ihnmit einem ältern Zoroasisr, und Anqueul undKleuker halten ihn für einen Dämon, wie ihneuch die griechischen Schriftsteller dacstellen. AberHom bedeutet auch eine Pflanze oder vielmehrein Arzneimittel aus einer Pflanze, denn es heißtinVsndidad: Hom war anfänglich Mittel gegenphysisches und moralisches Uebel, in den letztenZeiten ist es Zoroaster durch seine Sendung *).und Zoroaster sagt im Jzeschne: Ich bin der
reine Hom, der dem Leben Dauer giebt, wer zumir redet, wer mich isset, mit Feuerbrunst zu mirrukt und demüthigeö Gebet mir opfert, der nimmtvon mlr die Güter dieser Welt (a. a. O. B. i.S. 114). Hom war nach Rhode ein Arzt; sein
Zend,Avesta> B- 2. S. Mi.