Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
225
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Die Mauritanische Bone gehört, ihrer Harlewegen, vermuthlich zu einer andern Art. DieNachricht von der Boneninsel beruht vermuchstchauf der Benennung^ welche manchen andern ur^sprung haben kann. Denn es ist nicht wahrschein-lich, daß die wilde Bone, da man sie nirgend"mehr findet, in diesen nördlichen Gegenden sollteganz ansgerottet sein. Uebrigens gehört die Bo-ne einem nicht gar zu kalten Lande an, und dieUfer des kaspischen Meeres schicken sich zur Heimat vorzüglich. Die Bone wird nicht allein inganz Europa, sondern auch durch ganz Asien bisNordindien und China gebauet, in dem letztenLande seit den ältesten Zeiten.

Die ägyptische Bone der Alten ist die hei- ,lige Padma der Indier oder die Lorusblumeluircknuru speeiosunt) deren Früchte und Wurzelgegessen werden. Nicht allein bei Torone inEuboea fand sich diese Pflanze nach TheophrastsNachrichten, sondern auch in Syrien und Cilicien,doch wurden dort die Samen nicht reif, welchesvon besonder» Umständen herrühren muß, dennbei Torone wurden sie reif, wie Theophrast sogleichhinzufügt. Man findet diese Älume nicht alleinin Ostindien, sondern auch viel weiter nach Nor-den, in China sogar bis Pekin, obwohl man ver-muthct, daß die nördliche der indischen zwar sehrähnlich, aber doch der Art nach verschieden sei.In Aegypten wachst diese Pflanze nicht mehr,aber Aegypten hat in später» Zeiten viele Thiereund Pflanzen verloren. Die Heiligkeit dieses Ge-

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