Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
220
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Indien hat manche Getreidearten, welche sichnicht über seine Granzen verbreitet haben. Da-hin gehören: Magy (Llens-ine eorueana) Hari-ka ( I'aspalnin tirurneriCLcenin IVoxii».) beide inder ganzen Halbinsel nnd Tangui Kakun (?ani-euin colonuin) auch in de;n nordöstlichsten Theilederselben, in Nepal, gewöhnlich. Diese Gctreide-arten werden mit unserer Hirse und mit Mohr-hirse zugleich gebauet, und die erste ist ein allge-meines Nahrungsmittel für alle Stande, würdeauch ohne Zweifel in Italien so gut fortkommen,als Mohrhirsc und Reiß.

Amerika hat sein besonderes Getreide, dmMais, der sich über die ostindischen Inseln,über einen Theil von Afrika und das südliche Eu-ropa verbreitet hat. Die Europäer fanden denMaiöbau sowohl in Nord- als Südamerika, beider Entdeckung dieser Lander allgemein einge-führt, und das vorher unbekannte Volk der Man-danindianer, gegen die Quellen des Missuri, bau-ete, als man vor nicht gar langer Zeit zu ihnenkam, eine besondere Abart des Mais. Es istmerkwürdig, daß man noch nicht weiß in welcherGegend von Amerika der Mais wild wachst, undihn trifft dasselbe, was von vielen Gekreideartender alten Welt gesagt wurde. Der Mais ist einso nutzbares ergiebiges Getreide, daß er gewißnach der alten Welt schon früher gekommen seinwürde, wenn irgend ein genauer Verkehr zwischendieser und der neuen Welt in den früher» ZeitenStatt gefunden hätte. Sobald aber jener Ver-