Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
198
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Hundeart aus verschiedenen Arten z usammenfloß.Es ist wahrscheinlich, daß ein Volk von dem andernlernte, weil man überall darauf fiel, ähnlicheThierc zu zähmen. Für den Stammvater unsersHundes halt man den Schackal, eigentlich Scha-gal, ein Thier, welches im mittleren Asien häufigist. Aber der Schackal, welchen Güldenstädt *)abbildet, hat das Gesicht eines Wolfes, dmSchwanz eines Fuchses und bellt niemals. Erist eine Fabel, daß wildgewordene Hunde nie bel-len, wie Mosina und Humboldt bezeugen. DieStimme gehört zu den besten Kennzeichen derArt, dag Thier nennt sich gleichsam selbst dadurch.Etwas mehr gleicht dem Hunde die Abbildung,welche Pallas für Schreberö Werk von denSaugthieren (TH.Z. S.Z6Z.T.94.) in Haag ver-fertigen ließ, doch ist der Schwanz fuchsartig undnicht aufwärts gekrümmt. Von derselben Art istein Thier, welches in Berlin lebendig gezeigtwurde. Es hatte die Größe eines Schäferhun-des, auch im Kopfe und in der Gestalt viel Ähn-lichkeit damit, nur war eö länger und schlanker,und der Schwanz war dickhaarig wie ein Fuchs-schwanz, wurde auch nie aufwärts gekrümmt.Es bellte nicht. Diese Umstände lassen mich andep Uebereinstimmung der Art sehr zweifeln; eszst ;nir unwahrscheinlich, daß die Zähmung einThiev dahin bringen sollte, den Schwanz auf-wärts und zwar in einer bestimmten Richtung

) (lonunsiitLr. iketrop. 1. 20 . 49-