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1 (1821)
Entstehung
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wohnen, nnd mit der Zeit können sie auch sehr-weit sich erstrecken. Vögel verschlingen Samen,und geben sie unverdauet in der Ferne wiedervon sich; Menschen bringen durch das Getreideund mit andern Waaren die Samen noch in grö-ßerer Entfernung an; in Nordamerika, am Kap,und zu Port-Jackson wachst europäisches Unkraut.Auf diese Weise geht die Wanderung zwar schnellund weit, aber unsicher, da die Pflanze sich nichtnach nnd nach an ein fremdes Klima gewöhnenkann, und nur Gewächse von biegsamer Naturwerden auf diese Weise fortgebracht, viele anderegehen dabei zu Grunde. Noch ist die Verbrei-tung durch Flüsse und Gewässer nicht ungewöhn-lich. Ich will nur solche Beispiele anführen, wel-che mir genau und aus eigener Ansicht bekanntsind, wie fast immer in diesem Abschnitte gesche-hen ist. Die Ströme, welche vom Harzgebirgeherabfliefien, haben das Hallersche Gänsekraut(,4.1^18 Ickalleii) in die Ebenen geführt, wo sichdiese Pflanze noch nicht weit von den Flüssenentfernt; der Douro und Tejo bringen nach Po-r-tugal die Loeflingien und andere Gewächse der ka-stilianischen hohen Ebene; das Alpen Leinkrauralpina) kommt durch die Bergströinevon den hohen Gipfeln in tiefe Thäler, wo esden Wafferergießungen. deutlich folgt. In denfrüher« Zeiten als Ueberschwemmungen ohnS Zwei-fel häufiger waren, als jetzt, Landseen durchbra-chen und sich über flache Länder verbreiteten,Ströme sich noch nicht ein tiefes Bette gegraben