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solche Unterbrechungen nicht hatte. Gebirge kön-nen niedriger geworden, ja sogar ganz wegge-schwemmt sein, wie die Geschiebe zeigen, womitdas flache Land überstreut ist. Solche Gebirgemachten die Brücken, worüber sich die Heimatder Alpenpflanzen von einem Gebirge zum an-dern zog, und jetzt, da sie zerstört sind, wun-dern wir uns, dieselbe Heimat an verschiedenenStellen zu finden. Es ist sogar nicht unwahr-scheinlich, daß Meere einbrachen, und wenn dieNordküste von Afrika dieselben Gewächse tragt,welche die südeuropäische Küste hervorbringt, somag wohl ursprünglich die Heimat derselben zu-sammenhängend gewesen sein.
Die Heimat einer Pflanze wird zuerst undvorzüglich nach dem Klima bestimmt. Wichtigund vortrefflich find die Untersuchungen über diemittlere Temperatur, welche jede Pflanze zumGedeihen erfordert, sowohl über die mittlere Tem-peratur des ganzen Jahres, als des Sommersallein. Denn die Pflanze der kaltern Gegendenist nur ein Zögling des Sommers, in dem siewächst, blüht und Früchte tragt, und der Jas-min (llasiniiurin olkciimle) hält im südlichen Eng-land den Winter im Freien aus, wo der Wein-stock nicht immer völlig reife Früchte trägt. DieWissenschaft ist durch die Untersuchungen der Na-turforscher Alex. v. Humboldt, Leop. v. Buch,Wahlenberg und Rob. Brown wahrhaft erweitertworden.
Wichtig sind ferner die Untersuchungen über