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1 (1821)
Entstehung
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Australien hat uns eine ganz neue Thierwelt vollder sonderbarsten Gestalten gegeben, aber nichtein einziges Original zu den vielen fossilen Thie-ren findet sich dort. Schalen von Schalthierenhat man von den Südseeinseln in Menge ge-bracht, aber vielleicht genau betrachtet gar keine,welche mit den fossilen überein kommen. MitWahrscheinlichkeit läßt sich auf diesem Wege nichtshoffen»

Dagegen laßt sich fragen: Warum findensich von den Thierarten, welche noch jeht unterden lebenden Vorkommen, so wenige versteinertunter den gegrabenen?' Die Wälder von Süd-amerika sind voll von Jaguars und Tapirs, aufden Gebirgen daselbst irren große Haufen vonLlamaö und Vicunnaö umher, in Afrika's Wäl-dern brüllt von einem Ende zum andern der Lö-we ; Ostindien hat eine Menge von Elephantenund Nasehornen; Australien ist die Heimat derKängurus; manche Nagethiere sind in unfernKlimaten dem Menschen durch ihre Menge nichtselten lästig und schädlich geworden, aber von al-len diesen Thieren keine Spur unrer den Verstei-nerungen. Wie geht es zu, daß Thiere, welchejetzt häufig sind, nicht versteinerten, diejenigenaber, welche noch in fremden Ländern und Wäl-dern unbekannt umherirren sollen, in solcher Men-ge sich unter der Erde befinden? Oder har dieZahl der ersten nur zugenommen, die Zahl derletztem abgenommen? Ist dieses der Fall, so kannauch wohl eine Art so abgenommen haben, daß