Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
17
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Ronca wo sie.sich im Aeußern etwas unterscheidet.Schalthiere des festen Landes finden sich mit ih-nen und keine Seethiere, so daß man die An-häufung dieser Knochen nicht von einer großenMeeresfiut herfeiten darf, wie man wohl zu chungeneigt sein möchte, um einen Einbruch des Meeresdurch die Meerenge von Gibraltar damit in Ver-bindung zn bringen. Viele Naturforscher habendiese Knochen für Menschenknochen gehalten, abergenauere Untersuchungen bestätigen dieses nicht.Die Versteinerungen aus dem Felsen von Gibraltarfind nach Cuvier nur Knochen von wiederkauendenThiecen,eben so die Versteinerungen aus Dalmatien,aus dem Veronesischen, aus den Bergen bei Nizzaund Antibes. Hingegen rühren die Versteinerungenauf Corsika alle von Nagsehieren her, und Cuvierfand darin Ueberbleibsel aus der Gattung I^o-mvs, kleine schwanzlose Hasen, wovon die jetztbekannten Arten in Sibirien leben. Auch bei Lukkasind die Knochen meistens Ueberbleibsel von Na-gethieren.

Hörner von außerordentlicher Größe, nebstdem Schädel, von einer Hirschart, werden beson-ders häufig in Irland, selten in andern Gegen-den von Europa gefunden. Einer dieser Köpfe,den Molyneux beschreibt *), war nur zweiFuß lang und einen Fuß breit, die Lange einesHorns von der Wurzel bis zur Spitze Z Fuß 2Zoll, und die Spitzen der Hörner standen 10 Fuß

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