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[Erl.] (1883) Erläuterungen zu den Concurrenz-Plänen zur Anlage eines parkartigen Friedhofes in Düsseldorf
Entstehung
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unbenutzt, sind, 30 40 Centimeter tiefer als die Erbbegräbnissezu legen, am den bei Ausschachtung der letzteren sieb ergeben-den Grundboden bei ersteren verwenden zu können. Auch indiesem Punkte giebt das Project genügenden Aufsclduss.

7. Bepflanzung der Anlagen.

Die Bepflanzung des Kirchhofes ist bei der Neuanlagezum Theil eine definitive, zum Theil eine provisorische. Fahr-wege, Hauptwege und Plätze sind definitiv zu bepflanzen, worüberwir übrigens bei den Alleen das Nöthige gesagt haben. DasProject ist ohnedem reich an solchen Stellen, wo kleinere wieauch grössere Anpflanzungen gemacht werden können, besondersist dies bei den Ruheplätzen der Fall. Die Bodenverhältnissesind nicht sehr günstig, um alles zu pflanzen, was dem Land-schaftsgärtner zur Ausschmückung einer solchen Anlage zu Ge-bote steht, wenn nicht bedeutende Anschaffungen an gutem Bodenund Dünger gemacht werden sollen, da nur reiner Sandbodenvorhanden ist. Trotzdem giebt es wohl manches, was unter dengebotenen Verhältnissen gedeihet! wird.

Zum grössten Theile ist die auf dem l'rojecte angedeuteteBepflanzung keine definitive, da die Zeit kommen wird, wo dieseAnpflanzung dem eigentlichen Zwecke für Bereithaltung zu Grab-stellen Platz machen muss. Da dies aber erst nach einer langenReihe von Jahren der Fall sein wird, so ist auf schöne Grup-pirung und Auswahl der Pflanzen wohl bei der Anlage Rücksichtzu nehmen. Vor allem brauchen die Pflanzen nicht überstarkzu sein, schon wegen des Kostenpunktes, dann aber auch, damitsich die jüngeren Pflanzen schon früh an die ungünstigen Boden-verhältnisse gewöhnen. Ausser Laübholz sind Nadelhölzer,namentlich Kiefern den Verhältnissen sehr angepasst.

Die städtische Verwaltung wird über die eigenmächtigeBepflanzung von Bäumen etc. von Seiten der Grabeigenthümerstets zu bestimmen sich vorbehalten, um das Ganze auch denVerhältnissen gemäss Würdig zu erhalten.