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[Erl.] (1883) Erläuterungen zu den Concurrenz-Plänen zur Anlage eines parkartigen Friedhofes in Düsseldorf
Entstehung
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Zu dem Wegesystem übergehend, hat Verfertiger hier wiebei allen Punkten den rein landschaftlichen Styl im Auge gehabt,wie dies im Programm vorgesehen ist Mithin mussten vonvornherein all« geradlinigen Hauptwege ausgeschlossen bleuten,zumal die wilden romantischen Höhen diesen Styl erfordern. MitAusschluss des Fahrweges sind alle übrigen Wege nur als not-wendige Verbindungswege projektirt, die durch eine angenehmeleichte Form und entsprechende Bepflanzung ebenfalls als Spazier-gänge dienen. Es fällt somit der cupide Gedanke, möglichstviele „unnütze" Wege herzustellen, um eine desto grössere An-zahl Verkaufsgräber zu erreichen, vreg. Die Anzahl der auf demPlane gezeichneten Eigenthumsgräber würde, mit dem jetzigenDurchschnittsankauf zu rechnen, für 72 Jahre hinreichen und einenErtrag abwerfen, (\<'r den Ankaufspreis des Terrains um dasacht- bis zehnfache übersteigt.

Was die Bewegung des Terrains anbelangt, so sind weiterkeine grössere Arbeiten vorgesehen. Die natürliche Gestalt des-selben ist eine so glückliche, dass sie bei geringen Aenderungen,namentlich in den Erhöhungen an $er Nordöstseite als ein Haupt-Faktor der Scenerie gelten kann.

Die Bepflanzung der Anlage richtet sich, was Auswahl derSorten anbelangt, vielfach nach dem sandigen Boden. Man wird,um viele Kosten zur Beschaffung guter Erde zu vermeiden, haupt-sächlich solche Pflanzen aussuchen, die einem sandigen Bodenangepasst sind. Die drei Rasenstücke, welche an i\t\n Wagen-halteplatz anstossen, waren nicht als Begräbnissplatz zu benutzen,sondern als feinere Anlagen zu pflegen, die Pflanzungen kräftigund gewählt zu halten, damit, der Eingang gleich ein nobelerund imposanter wird. Die Bepflanzungen in der Nähe derGebäude sowie des Hochkreuzes müssten im Gegensatze zu demperpendiculären oder horizontalen Styl derselben aus gedrungenemresp. hochgehendem Material bestehen. An den Wegen sind diePflanzungen so angeordnet, dass die Familiengräber und GräberI. und II. Klasse vor denselben zu liegen kommen. Um aberauf der andern Seite das landschaftliche Bild zu wahren, tretensie hin und wieder durch die Gräber durch bis an die Wege heran.

Die geschlossenen Gruppen mussten etwas kleiner gehalten,hingegen eine grössere Anzahl hainartiger Pflanzungen projectirtweiden, weil durch letztere mehr Terrain zum Begraben freibleibt. Der Hache Theil der Anlage wäre so einzurichten, dass