Daß du lagst, die Stirn in den Landen. Lymnisch erhob sichDa deine Seele, es drängte der ringende Geist zum GesängeUnter Tränen sich hin. doch leider blieb alles beim alten.
Venn ein versachlichend Mühen begann da, ein kältend Bemeistern, —Siehe, es ward dir das trunkene Lied zur sittlichen Fabel.
War es nicht so? Und warum? Ls scheint, du wagtest den Flug nicht?Was dir ziemte, was nicht, du wußtest'» im innersten LerzenUnd beschiedest dich still; doch schmerzte der tiefere Fehlschlag.
Nochmals, war es nicht so? Und sollt' es dabei sein BewendenImmer behalten? Schriftsteller bliebst du und Prosaerzähler?dürftest nie als Poet dich fühlen, wie er im Buch steht?
So wär's vom Schicksal verbrieft und besiegelt? — laßt mich doch sehenLinen Silbenfall weiß ich, — es liebten ihn Griechen und deutsche, —Mäßigen Sinnes ist er, betrachtsam, heiter und rechtlich:
Zwischen Gesang und verständigem Wort hält er wohlig die Mitte,Festlich und nüchtern zugleich. Die Leidenschaften zu malen,
Innere Dinge zu scheiden, spitzfindig, taugt er nicht eben.
Tber die äußere Welt, die besonnte, in sinnlicher InmutÄbzuspiegeln in seinem Gekräusel, ist recht er geschaffen,plauderhaft gibt er sich gern und schweift zur Seite. BesondersWar es ihm immer gemäß, wenn es häuslich zuging und herzlich.
Frühe siel er ins Dhr mir, auf deutsch, übertragener Weise,
Äls der Knabe den Sinn sich erhöht an den Kämpfen kronionsStatt an Indianergeschichten. Die Weise blieb mir geläufigImmer seitdem; sie geht mir bequem von der Lippe; und manchmal— Ihr merktet's schwerlich — schlich sie sich ein in meine Lrzählung,Wandelnd den ungebundenen Trott zum Relgen der Verse. —
ö