Höl/en^wang und Zauberbücher von J. Scheible, Stuttgart1847, Verlag des Herausgebers. Es ist eine dickleibigeAnthologie aller vorkommenden Formungen des popu-lären Stoffes und der erdenklichsten Betrachtungen dar-über, mit Einschluß etwa des Aufsatzes von Görres überdie Zaubersage, den Geisterbann, den Bund mit dem Bö-sen aus seiner Christlichen Mystik und eines sehr merk-würdigen Stückes aus dem 1836 erschienenen Werk ÜberCalderons Tragödie vom wundertätigen Magus. Ein Beitrag ^umVerständnis der Eaustischen Fabel von Dr. Karl Rosenkranzworin folgende Äußerung aus Franz Baaders Vorlesungenüber religiöse Philosophie zitiert wird: «Der wahre Teu-fel muß die äußerste Erkältung sein. Er muß... die höch-ste Genügsamkeit in sich selbst, die extreme Gleichgül-tigkeit, sich selbst genießende Verneinung seyn. Es istnicht zu leugnen, daß eine solche Erstarrung der leerenSelbstgewißheit, welche allen Inhalt außer diesem Sich-Haben von sich ausschließt, die vollendete Nullität ist,der alles Leben mit Ausnahme der stechendsten Egoitätentwichen ist. Aber eben durch dies Eisige würde die Dar-stellung des Teuflischen in der Poesie unmöglich gemacht.Hier kann nicht eine Entblößung von allem Pathos ein-treten, sondern ist zum Handeln ein Interesse des Satansnothwendig, dessen Äußerung eben als Ironie über dieWirklichkeit erscheint. . .» Das sprach mich nicht wenigan, und überhaupt las ich viel in dem alten Pappband.Außerdem beschäftigte Adalbert Stifter mich wieder ein-mal aufs angelegentlichste. Ich las seinen Hagestofy wie-der, den Abdias, den Kalkstein, den ich «unbeschreiblicheigenartig und von stiller Gewagtheit» fand, und solcheerstaunlichen Dinge wie den Hagelschlag und die Feuers-
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