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Die Entstehung des Doktor Faustus : Roman eines Romans
Entstehung
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denheit der literarischen Naturen— sogar Verwandtschaftklargemacht. Mein Vorurteil war, daß neben Joyces ex-zentrischem Avantgardismus mein Werk wie flauer Tra-ditionalismus wirken müsse. Daran ist wahr, daß tradi-tionelle Gebundenheit, sei sie selbst schon parodistischgefärbt, leichtere Zugänglichkeit bewirkt, die Möglich-keit einer gewissen Popularität in sich trägt. Doch ist siemehr eine Sache der Haltung als des Wesens. «As his sub-ject-matter reveals the decomposition of the middle dass»,schreibt Levin, «Joyce’s technique passes beyond the li-mits of realistic fiction. Neither the Portrait of the Artistnor Finnigan’s Wake is a novel, strictly speaking, and Ulys-ses is a novel to end all novels.» Das trifft wohl auf denZauberberg, den Joseph und Doktor Faustus nicht wenigerzu, und T. S. Eliots Frage «whether the novel had notoutlived its function since Flaubert and James, and whe-ther Ulysses should not be considered an epic» korrespon-diert genau mit meiner eigenen Frage, ob es nicht aus-sähe, als käme auf dem Gebiet des Romans heute nur nochdas in Betracht, was kein Roman mehr sei. Es sind Sätzein dem Buch von Levin, die mich sonderbar tief berühr-ten. «The best writing of our contemporaries is not anact of creation, but an act of evocation, peculiarly satura-ted with reminiscences.»Und dieser andere: «He has enor-mously increased the difficulties of being a novellist.» —«Mühe mit dem Kapitel. Es ist Vorgesehenes zurückzu-halten, das hier beschwerend und zu stofflich wirken wür-de. Idee, den Teufel in dreifacher Maske erscheinen zulassen, immer gehüllt in Eiseskälte ... Das Letzte um-geschrieben. ‘Meilleur.’ Noch einmal an XXL Notizen fürdas Teufelsgespräch. Geschrieben an XXII (Zwölf Ton-