Romanfiguren im pittoresken Sinn durften nur die demZentrum ferneren Erscheinungen des Buches, alle dieseSchildknapp, Schwerdtfeger, Roddes, Schlaginhaufensetc. etc. sein — nicht seine beiden Protagonisten, die zuviel zu verbergen haben, nämlich das Geheimnis ihrerIdentität.-
Die Sommerwochen, in denen ich an den der Übersie-delung Adrians nach München vorangehenden Kapitelnschrieb, brachten uns einen mir wichtigen Besuch: ErnstKrenek war bei uns mit seiner Frau, und ich konnte ihmdanken für MusicHere andNow, konnte auch, auf einem Spa-ziergang zu zweien unter den ägyptischen Palmensäulender Ocean Avenue, und nachher bei uns, viel Lehrreichesüber die Schicksaleder Musik in denletzten vierzig Jahren,ihren gegenwärtigen Stand, das Verhältnis des Publikumsund der unterschiedlichen Solisten- und Dirigententypenzu ihren neuen Formen von ihm erfahren. Bücher wieMusic , a Science and Art von Redfield, The Musical Scenevon Virgil Thomson, The Book of Modem Composers vonEwen und besonders Ernest Newman’s The UnconsciousBeethoven ergänzten solche persönlichen Eindrücke. Sehraufmerksam las ich ein Buch, das nicht unmittelbar zurSache sprach, aber durch seine klugen Analysen mir vielesdie Situation des Romans und meine eigene Stellung inseiner Geschichte Betreffende ins Bewußtsein rief: JamesJoyce von Harry Levin. Da der direkte Zugang zu demSprachwerk des Iren mir verschlossen ist, bin ich zur Er-kundung des Phänomens auf kritische Vermittlung ange-wiesen, und Schriften wie die von Levin und Campbellsgroßer Kommentar zu Finnigan’s Wake haben mir mancheunvermutete Beziehung und — bei so großer Verschie-
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