Technik). Die Integrierung des Studierten und Angeeigne-ten in Atmosphäre und Zusammenhang des Buches reizvollempfunden . . .» Es ging vorwärts, im Glauben fest odernicht. Gegen Ende August — Paris war eingenommen,die deutsche Garnison vertrieben, Laval flüchtig, Petainvon den Deutschen entführt — erachtete ich den Romanfür «zur Hälfte geschrieben» und überredete mich zu einerUnterbrechung, — nicht zuletzt wohl, weil für den Herbstmit der Agentur Colston Leigh eine Vortragstournee ver-abredet worden war, die literarisch vorzubereiten seinwürde. Ich verkürzte sie übrigens auf dem Korrespon-denzwege, weil ich mich scheute, allzuviel Kräfte an weiteWanderungen zu setzen. Während zunächst einmal klei-nere Zwischenarbeiten, ein Vorwort zur StockholmerAusgabe von Bruno Franks Cervantes, ein Artikel überGrimmelshausen für einen anderen schwedischen Verlagmich beschäftigten, lauschte ich Vorlesungen, die Leon-hard Frank uns bei abendlichen Besuchen aus einer ent-stehenden Erzählung, seiner Deutschen Novelle, gewährte.Er war in der sonderbaren Lage, seinen Roman Mathildenicht abschließen zu können, weil er den Verlauf der Er-eignisse, das Ende des Krieges dazu abwarten mußte, undvertrieb sich mit der Formung dieses kleineren Werkesdie Zeit auf sehr bedeutende Art. Kein Zweifel, daß esvom Geist des Faustus allerlei aufgenommen hatte, —Stimmungen und Ideen, die ihm übrigens ebensowohl an-gehörten wie mir. Mich schreckte der Titel. Das Wort«deutsch» war im Spiel, gewiß. Aber während ich es imErläuterungstitel, als sachlich präzisierendes Attribut zum«Tonsetzer» untergebracht hatte, trumpfte er im Haupt-titel damit auf, ja, machte es zum Titel selbst. Bedenken
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