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Die Grisardis des Erhart Grosz : nach der Breslauer Handschrift
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menschen zu begir zyhen, wirt gefraget von dervornunft, ab yn nicht gelüstet zu haben eyn weip,besundern wen si schön und rein wer, schamig undgelart und guter syten ader die von dir möchte gelart5 werde, die auch gnug gebe im zusacz, die dich auchnicht hinderte adir beswerte dein studirn und be-sundern wen du dez sicher wers, daz sie dichnümmer betrübete. do antwert Augustinus seinrvornunft: ,male mir sie, wie schön du wilt, und hüfel

10 mir sie mit allen tugenden, so wil ich doch keinerleyas sere fly alzo weibische geselleschaft, wen ich vindekeynerley daz alle kunst alzo der nyder drückt undeyn menlichen mud alzo weybische wort und ir be-greiffen, an daz man das weip nicht mag gehabe.

15 so also an gebürd daz ampt eyns weißen mannes,daz er schol unkeuscheit vorsmen, und der der eynweip hat, ist (daz) an daz daz ich gesprochen habe,des sterk ist zu wundern, aber ich traw ym nichtnoch zu volgen. wer sich vorsuche wil, der tnd

20 törlich, und er ist seliger, der ym enpflüet. darnmb,alz ich wene, so habe ich mir recht und nüczlichgepoten zu freyheit dez leibes und der sei nicht zubegern, nicht zu suchen und zu neinen kein weip.alzo hastu, Marce, starcke beweißung weyder die en-

25 zündenden wort der frawen.'

,Hör, waz ich red wyder yr hoffart. Philippus,

Allexandri vater und kunig in Macedonia, wyder den

Demostenes offenberlich schreibet, der ging eyns noch

der gewonheit in die kammer, und sein weip treib

* 383 yn * zorniglich auß. assie die kammer noch ym zu

31 slug, do sweig er, und sein unrecht daz ym geschach,daz tröste er mit eym trogico verßen. der rethorGorgias, der schreib den Erichen außdermaßen einschön puch von der eintrechtikeit, assie unein worn,

35 und laß daz yn Olympie. da antworten sein veindMelancius und sprach: ,der gepeutet uns eyntrechti-keit, der sich und sein weip und sein medlein, drey

5 zusacz = zuschacz 17 ich] ist 35 = antworte im