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Die Grisardis des Erhart Grosz : nach der Breslauer Handschrift
Entstehung
Seite
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sey! — waz wurde den auß mir? darumb so wir(nicht) wißen zukünftige ding, so laß wir das farndaz der dinger ist ein ursach. hastu nicht daz indeim gedechtnis daz do spricht Sextus phylozopfus:er ist ein eprecher in sein weip * der sie alzu hytzig- * 381liehen lieb had. in ein fremd weip ist alle liep un- 6tugund und in daz eigen, wen sie zu groß ist, schent-lich. die lieb der schönde ist eyn vorgeslichkeit dervornunft. die lieb macht unratsam, sie bricht hoesynne und geiste, sie wirft die sei von grösen ge- 10danken und vornünftikeit und den menschen zu un-endlichen und vorworfenen synnen. Seneca spricht:er habe gekant eyn gelarten man, der mit fleisch-licher lieb alzo gevangen waz, daz er vor seinprust hing der frawen vorspan, wen er auß ging, er 1,5möchte auch an dez weibes kegenwert nicht geseinein pungt eyner zeit, und ir keins under den zweintrang überal, es wer den vor von ym und von irgeköß(t)et. der lieb orden waz sitlich, aber die großewaz streflich, wen die sitlichkeit waz unsynnikeit. 20nu, Marce, du gepyter und schicker myner rethe, wazdunket dich zu thün nützlich in den Sachen?'

Do sprach meister Marcus zu dem fürsten: ,icherkenne, her, daz ir vil beweißung bey euch habt,daz ir müget wem ewirn vorsaez. darumb wil ich 25mein antwort vorzihen, pis daz euwir gnade had außgesprochen ire bewegung, unde die weil ir daz thud,so wil ich ewir wort fleißlich merke und den darauff antworten, und auß den zwein welle wir zyhendaz do nütz und Weisheit vol ist. darumb waz nach 30do binden had ewir synreichkeit, daz zyht erfur,wenn mich dunket daz ir nach vil habet zu reden.'

(112'') * ,Hör nu,' sprach der marggraff zu Marco, * 382,und leid mich enwynczk, so wil ich dir sage wazich gelernt habe von den weisen Augustinus, der 35selige vater schribit eyn puch zwischen ym und seinervornunft, do er undir andern vil fragen die den

11 dem 37 dem