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Die Grisardis des Erhart Grosz : nach der Breslauer Handschrift
Entstehung
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Zs. f. d.A. 29,Dieß puch heist der Gr.vsard. 373

Allis daz man schreibet got zu ]obe und erenund zu pesserung den menschen, wen dez menschenvorsacz gut ist und wird gefurt durch vil mittel inein gutes end, so ist es fruchtsam vor dem hern.dorumb alzo icli geacht habe in dieser zeit cristen- 5leut sytten, besnndern der die in der e sitzen undhalten nicht den glauben noch getrawen der mandem weibe und daz weib dem manne, so wil ich,und habe von den gnaden gotes, schreib eyn hystorieund für lege den eleuten und allen menschen zu 10pesserung, as ich sie gehord habe, und ich getrewgote, wer sie list mit fleiß, daz sie yn reiße zupesserung seins lebens, wen er hört die vorsichtikeitdes mannes, von dem die red ist, und der frawenwunderliche stetikeit, demud, gehorsam und sterg. 15

(109 a ) Nu hör zu, man, und vornym, weip, undlernt beide zucht und tugund! es ist geweßen eynfürst eyns landes, der gepurt eyn margrafe, und derwaz auß der maßen guter sytten und dorumb mei-den es glauplieh ist, darumb daz es selzam ist, seim 20volg lieb und genem. und der selbige wirdige manhatte die gnade und selikeyt, das er ein jungfrawwaz des leibes und keusheit und schäm, die ir nochvolget, hatte gar lieb, wo sein in unßern zeiten derfürsten kinder und nicht die allein, sundern auch 25gemeiner leut also reyn? und nicht die die junglingsein, sundern wen sie kaum sein kumen zu zehenadir zwelff jaren, * zuliand so had keusheit urlaub. * 374

Überschrift rot.