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noch sonstiges Futter und das Wiederkäuen hat ganzaufgehört.
Das erste, was zu der Heilung geschehen muß, istdie Beibringung von Klistieren, die bloß in lauwarmemWasser, mit etwas Kochsalz und Leinöl geschwängert,oder in lauwarmem Seifenwasser, oder in einer Ab-kochung von Kamillen bestehen können, und wozu manallemal etwas Kochsalz und Leinöl mischt.
Innerlich gebe man immer folgendes Pulver: Glau-bersalz 12 Loth, Brechweinstein 2 Scrupel, Enzianwurzel-Pulver I Loth; mische eS wohl.
Eine solche Portion gebe man früh, Mittags undAbends, in anderthalb Quart Wasser, und zwar so lange,bis Z Pfund Glaubersalz nach und nach in vorstchenderVorschrift gegeben worden.
Zeigt das Thier einige Neigung zum Fressen, solasse man ihm, wenn es die Jahreszeit erlaubt, grünenKornsamen vom Felde reichen, welcher gewöhnlich mitvieler Begierde gefressen wird, und viel zur baldigenGenesung beiträgt.
Sobald sich die Besserung einstellt, hört man einPoltern im Leibe, und nicht lange darauf geht sehrtrockener Mist ab, worauf sich dann bald der gewöhn-liche Mistabgang einstellt.
Uebrigms versäume man nicht, wenn das ThierAppetit zum Saufen hat, ihm recht oft reines frischesWasser vorzuhalten.
tv Vom Blutharnen oder dem sogenann-ten Nöthen
j Das Blutharnen kann von einer äußerlichen Ver-
t letzung herrühren, und man muß also den Körper unter-
>' suchen, um die nöthigen Maßregeln dagegen nehmen zu
können.
' Es kann auch von Vollblütigkeit oder zu starker
1 Erhitzung herkommen. In diesem Falle ist es hinrei-
chend, wenn man dem Aiehe zur Ader läßt und ihm^ täglich etliche Loth Salpeter in Sauerkrautwasser giebt.
Nämlich man nimmt ein halbes Quartier Sauerkraut-wafser, thut 1 bis 2 Loth Salpeter hinein und giebtdieses taglich zwei bis drei mal.
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