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1 (1814)
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528
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Liehen islandicu«.

denen auch das Reiten empfohlen wird. Wennnach wahren Lungenentzündungen die phlogi«-stische Beschaffenheit des Blutes gedampft, dieUeberbleibsel der Auswurfsmaterie wegen Mangelan Kraft nicht weggeschafft werden können, son-dern in den Lungen bleiben und diese belästigen:so nutzt das isländische Moos, indem es dieKräfte des Körpers irn Ganzen und der Lungeninsbesondere hebt, und sie dadurch in den Standsetzt, den abgelagerten Schleim von selbst auszu-werfen. Ich gebe, wie ich oben schon sagte, dasisländische Moos in jeder Gattung von Krankheitder Lungen, wenn der Zustand derselben nichtallzu entzündlich ist. Sehr gut wirkt es als Pal-liativmittel, wo schon Vereiterung ist, bey eitern-den Lungensuchten, sie mögen entstanden seynvon einer iiuiserlichen Ursache, oder blofs voneiner innern Schärfe, katarrhalischen, rheumati-schen , scropliuiösen oder venerischen Geschlech-tes. Das Moos hält den Auswurf im Gange, in-dem es die Kräfte unterstützt. Vorzügliche Dien-ste leistet es in phthisischen Fiebern, die sichvon einer Vereiterung im Unterleibe, den Nieren,den Gedärmen u. w. herschreiben. Eben so vor-trefflich wirkt es gegen Atrophien, d. h. Abzeh-rungen von verstopften und eiternden Drüsen,besonders des Gekröses. Gründliche Heilung kannman durch dasselbe bewirken bey schleimichtenLungensuchten, bey hektischen Fiebern, welchenach erschöpfenden Krankheiten und Ausleerungen,von Onanie, Bevschlaf u. s. w. entstanden sind.

In allen diesen Fällen läfst man es mit Kakli-oder Brunnenwasser oder mit Milch abgekochtnehmen. Man verbindet auch andere Brustkräu-

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