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1 (1814)
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Fei tauri. Rindsgalle.

wegen Schwäche desselben, auf den stärker aus-gezogenen Bitterstoff rechnet. Ich habe nur erstseit kurzem angefangen, mich desselben zu be-dienen.

Fei tauri. Bilis bovina. Rindsgalle.

In den Apotheken bekommt man eingedickte(Fe/ tauri inspinatum ), weil sicli die frische nichtgut aufbewahren IaIst. Sie kann statt aller an-dern Arten von Galle, die die Scharlatanerie ein-geführt hat, z. Ii. Hecht- und Aalgalle, gelten.Sie hat nicht viel vor andern, sogenannten sei-fenhaften Mitteln voraus, wenn man nicht, %vasvielleicht zu subtil ist, auf den animalischenGrundstoff rechnet. Was sie von dem reinen Bit-terstoff der Vegetabilien unterscheidet, ist etwasFlüchtiges, Balsamisches, was entfernte Ähnlichkeitmit dem Bisam hat, und was man bey der Ein-dickung genau riecht. Im Geschmack unterschei-det sie sich auch von den bittern Extrakten durchdas Süfselnde, Widrige, Ekelrnacheride. In derWirkung ist sie aullösend, gelinde stärkend, et-was mehr reizend und eröffnend, als jene ähnli-che Mittel. Sie macht eher offenen Leib, undder betäubende Grundstoff, wovon ich vorhinsprach, scheint etwas Beruhigendes, Schmerzlin-derndes, Krampfstillendes in sich zu fassen. Alansiebt sie meistens in Pillenform mit Seife, Schleim-harzen, bittern Extrakten etc. und braucht sievorzüglich zu einem, zwei Quentchen: _

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