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Laurocerasus»
stärksten Gifte ist, die wir kennen. Nach ihmgreift es die Reizbarkeit der Muskeln unmittelbaran; auf die Nerven soll es nur mechanisch wir-ken. Nach andern, besonders nach Gullen, solles darin verschieden von andern betäubenden gif-ten seyn, dafs, so wie diese erst auf die thieri-schen und dann auf die Lebensverrichtunsen wir-ten, jenes — das Kirschlorbeergift — erst auf dieletzten und dann auf die ersten sich erstrecke.Nach neuem, zum Theil meinen eigenen Erfah-rungen, ist es ein betäubendes und stark reizen-des oder auflösendes Arzneimittel, ähnlich man-chen andern z." B. dem Kupfersalmiak, der Bella-donna, dem Schierling und dem Bilsenkraut. Esscheint nach der Belladonna und vor dem Bilsen-kraut, zwischen diesen beyden Giften mitten innezu stehen, schwächer und milder ais. jene, undstärker als dieses, in Rücksicht auf die auflösendeKraft; in Rücksicht auf die betäubende, schwä-cher als Bilsenkraut, und fast so stark als Bella-donna zu seyn Man könnte es wohl in allenFällen geben, wo man diese braucht; am mei-sten aber empfiehlt man es bey Krämpfen undBeschwerden, welche ihren Ursprung in schwarz-gallicliten Anhäufungen und Verstopfungen imUnterleibe haben. Dieses schwerflüssige, die Ge-fälle belästigende, im Pfortadersysteme stockendeBlut aufzulösen, zu verdünnen, wieder in Um-lauf zu bringen, spricht Thilenius, giebt eskein besseres, untrüglicheres Mittel, nach hun-dertfältigen Erfahrungen, als dieses Wasser. Erbehauptet, es wirke so sicher, als China gegenWechselfieber und Quecksilber gegen Lustseuche.Gegenanzeigen sind unreiner, zumal mit faulich«
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