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1 (1814)
Entstehung
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519
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Laurocerasus. Kirschlorbeer. 519

JJ\ Lapid. infernal, gr. x.

Extr. Chamom. dr duas.

M. F- Pil. gr. I. S. Abends und Morgens 5Stiich zu nehmen.

Bekannt ist der äuf&erliche Gebrauch des Höllen-steines als eins der stärksten Ätzmittel hei un-reinen, fistulösen Geschwüren, schwammichtenAuswüchsen, Muttermalern u. s. w.

Laurocerasus* Prunus laurocerasus L.

Kirschlorbeer, Lorbeerkirsche.

Ein Baum, welcher im südlichen und östlichenEuropa einheimisch ist, bey uns aber nur in Gär-ten gebaut, jedoch durch Steckreiser leicht fort-gepflanzt wird. Auf der lsola bella stand ein sol-cher Baum dicht unter meinem Fenster, dessen.Zsveigebis ins zweite Stock giengen, wo ich wohnte.In seinem Aufcern ähnelt er mehr den Lorber -als Pflaumenbäumen. Die Blätter sind schöngriin, fett, glänzend, mit stumpfen Spitzen be-setzt. Die Türken sollen, wie ich bey Forsterlese, die Früchte ohne Nachtheil essen. In denApotheken brauchen wir nichts, als das aus denfrischen Blättern destillirte Wasser, Aqua lanroceraii,ein Arzneimittel, welches im Gerüche und Ge-schmacke den bittern Mandeln, Pfirschen- undPflaiunenkernen und ähnlichen Früchten bey-kommt, Fontana hat mehrere Versuche mitdemselben angestellt, aus welchen sich ergieht^dal's es besonders fiir kaltblütige Thiere eins der

StiU Ii.--