Brechwurzel.
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Durchfällen, verbunden sind. Dahin gehören dieZufälle beym Zahnen, bey den Schwämmchen,bey Konvulsionen, bey den Pocken, wo auchPlinta die Ruhrwurzel empfiehlt, bey den Ma-sern , beym Scharlach, bey der Gelbsucht u. s. w.
2) Erwachsenen giebt man lieber dieseWurze l, als den Brechweinstein, in Nerven - undSchleimfiebern, wo man die abführende Kraftdes letztern furchtet; in der Ruhr, wogegen manihr sonst specifische Kräfte zutraute, an die mandoch nicht mehr glaubt. Ich lasse sie meist alleinnehmen, und einen koncentrirten Ghamillenabsudnachtrinken. Eben so nützlich ist sie bey derCholera. Dann habeich oft Rhabarber mit der-selben verbunden. In der Gelbsucht verdientsie Vorzüge vor dem Brechweinstein, wenn manUrsache hat, Gallensteine zu vermuthen. So stehtsie auch dem Brechweinstein bey Krämpfenvor. Richter behauptet, er kenne kein Mittel,welches epileptische Anfälle so sehr verhüte, alsBrechmittel, eine Stunde vor dem Anfalle genom-men. Er schlägt vor, bey der nächtlichen Epi-lepsie alle Abende vor Schlafengehen eine DosisBrechwurzel zu seben. Bev Schlasflüssen em-
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pfähl man sie sonst mehr, als jetzt. Nur imSchlagflusse von Indigestion ist sie wahrhaft nutz-bar. Wirksamer, als bey den mehresten Schlag-flüssen, ist sie im feuchten Husten, er magnun aus den Lungen oder aus dem Magen her-kommen. Dahin gehört der Morgenhusten beystarken Biertrinkern. Auch im Keuchhustenempfiehlt Hufeland gleich im Anfange derKrankheit alle 2 bis 3 -l'age ein Brechmittel, be-sonders aus Ipekakoanna ßrechweinstein und
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