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1 (1814)
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506
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5°6

fpccacöanna.

Breclweinstein, gehen kann; weil sie eher Durch-falle hebt, als erregt, und weil sie endlich mehrbesänftigende, krampfstillende Kräfte äufsert, alsjener. Nachstehen mufs sie demselben darinn,dafs sie nicht so leicht und gut, nicht füglich an-ders, als in Pulverform zu nehmen ist, dafs sienicht so schnell und stark wirkt; dafs sie nur beyschon aufgelöstem Unrathe mit Nutzen angewandtwerden kann u. s. w. Man giebt sie auch vor-zugsweise gerne schwächlichen, zärtlichen Kran-ken; Kranken, die zu Krämpfen und ßlutstiirzengeneigt sind, und Kindern.

i) Kinderkrankheiten, wie sie heifsen,wenn man nicht wegen des leichten ßeybringensBrechweinstein in fliifsiger Form geben mufs,vertragen die Brechmirzel vorzüglich gut. Ichbekenne, dafs ich Kindern nur mit FurchtsamheitBrechweinstein gehe, seitdem ich verschiedenemalgefährliche Hyperemeses darauf habe erfolgen se-hen. Ich lasse lieber 3 bis 6 Gran Brechwurzelmit Zucker in drey The/Je theilen, und gebe allehalbe Stunden ein Theil mit etwas Wasser. Hu-feland giebt folgende Mischung an;

1^. Tartari emetici gr. un,

Aquac fl. tiiiae unc. un.

Rad. ipecacoan. gr. quinque ad decem,Oxymellis Scillae unc. sem.

M. S. Alle Viertelstunden 1 guten Theelöf-fel voll.

Dergleichen Mischungen sind in allen Kinderkrank-heiten von grofsem Nutzen, welche mit Husten,Röcheln, Schleim auf der Brust, schäumenden

Durch.