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1 (1814)
Entstehung
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498
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4 jalappa.

in fortgesetzten Kleinen Gaben. Specifiscbe Kraft,Wasser zu treiben, besitzt sie gewifs nicht; son-dern entweder wirkt sie dadurch, dafs sie dasWasser durch den Stuiil fortschafft, oder dadurch,dafs sie einen Ileiz auf den Unterleib macht, da-durch den Antrieb nach der Haut ableitet, Ge-genreiz , Erwärmung des Unterleibes etc. bewirbt.Besonders möchte sie an ihrer Stelle seyn, beyderjenigen Wassersucht, welche Lentin dieLymphwassersucht nennt, die bey ungestörterAusdünstung, abwechselnder Beschaffenheit dert)auung und des Stuhles, nicht sehr verändertemund vermindertem Harn entsteht, und nicht sel-ten mit Würmern, Schleim und andern Unei-nigkeiten in den ersten Wegen verbunden ist.Man thut wohl, einige Zeit vorher auflösendeMittel, Salze, bittere Extrakte, Senega, Antimo-nialzubereitungen u. s. w. nehmen zu lassen.Nach dieser Vorbereitung führt man stark und-allenfalls wiederholt durch Jalappenwnrzel mitWeinsteinrahrn aus. Weikard rühmt folgendeLatwerge:

1^. Cremor, tartari dr. duas ad quaruor.

Pulv. r. jalappac dr. un.

Rob sambuci.

Oxymcllis Scillae ää dr. sex,

M. S. Alle 2 Stunden 3 bis 4 Theelöffelvoll zu nehmen , bis Purgiren erfolgt.

Es kömmt übrigens nicht darauf an, ob die Was-sersucht blofs in der Haut ihren Sitz habe, oderob es eine Bauchwassersucht sey. Nur dürfen diefesten Theile nicht zu geschwächt, die Nerven

nicht