Jalappe.
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Sie wirkt vornehmlich alsdann, wenn der Unrath,in welchen sich die Spulwürmer gewöhnlichhüllen, durch andere Mittel schon beweglich ge-macht worden ist. Ist der Schleim zu zähe, zufest an den Wänden der Gedärme angeklebt: sobewirkt diese Latwerge manchmal fruchtlosesPurgiren, und man lä'fst lieber die unter Spiefs-glas, Ammonium ( Aetbiops antimonialis ) angegebenenoch eine Zeit],mg brauchen. Ganz am Ende be-diene ich mich alsdann der Seilischen (s. China-rinde, China) oder der Rosensteinschen Mischung
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(s. Eisen, Ferrum, Sal mar tu).
Auch gegen den Bandwurm wird die Ja-lappe von vielen Ärzten empfohlen. Von Ro-genstein erzählt, dals der Assessor von Da-relli mehrmals Bandwürmer abgetrieben habedurch vieles kaltes Bitterwasser und Jalappenab-führungen. Auch giebt er noch einige Kurme-thoden an, die sich alle um das herumdrehen,dals man erst einige Tage ein auflösendes, ambesten ein bitteres Mittel und darauf eine starkeAbführung von Jalappenwurzel nehmen läfst.Weikard wurde durch Zufall auf die Wirksam-keit der Jalappe gegen den Bandwurm geleitet.In der Folge gab er sie mehrmals und sie hatsich immer, als eins der wirksamsten Mittel indiesen Umständen gezeigt. Er spricht, sie lassesich am besten nehmen, wenn man sie in Pul-verform mit Zucker und etwas In»ber sehe. Ich
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glaube, dafs sie so am wirksamsten sey, sich aberam übelsten nehmen lasse.
3) Wassersucht. Auch hier giebt mandie Jalappe entweder blofs als starkes Purgirmit*tel zu einzelnen Portionen, theils als Reizmittel
Jahn, Mat. Med, I. TU. Ii in