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1 (1814)
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Jalappa.

matisch Ist. Die Jalappe mit Halomel, oder ei-nem Mittelsalze giebt ein sicheres Abführungsini t-tel ab, votausgesetzt, dafs Indikation zum Abfüh-ren da und keine Gegenindikation gegen das Mit-tel vorhanden ist. Ich lese sogar, dafs es Ärztegegeben habe, die der Jalappe specifisclie Kräftegegen die Wechselfieber beymalsen, worin siesich doch wohl irrten.

2) Würmer. Hier ist die Jalappe eins d^rvorzüglichsten Mittel. Man kann sie auf man-clierley Art brauchen. Einmal, als blofses Abfüh-rungsmittel. Gewöhnlich lasse ich die Kindereinige, wohl bis auf acht Tage vorher, nebst ei-ner schicklichen Diät, wohin viel Milchspeisen,süfse Sachen, gelhe Riiben, Zuckerwurzeln etc.gehören, Morgens und Abends eine Gabe Wurm-saamen und Kalomel, auch wohl Zinkblüten neh-men, und darauf mit Jalappenwurzel und Queck-silber stark purgiren. Man giebt dann eine stür*here Gabe, als gewöhnlich. Der viele und zäheSchleim, welcher meistens zugegen ist, verhin-dert den Nachtheil, welchen man von dieser gro-fsern Gabe fürchten könnte. Zwevtens mischtman aber auch die Jalappe unter andere Mittel,welche den Würmern entgegen sind. Bekannt istdie vortreffliche Wurmlatwerge des Freiherrn vonStork, wovon ich die Formel beylege;

Seminis sanroniciRadic. jalappaevaierianaeSalis polychr. Gl qa. v.

Oxymellis Scillae q. s.

M. S. Täglich 4 - bis 5 mal 1 Theelöffel voll.

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