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1 (1814)
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488
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Hyoscyamus.

Krämpfen, grofse Schmerzen haben, und schonmehrere Mittel fruchtlos versucht worden sind.Ich habe öfters zu den oben .gerühmten Quajak-und Schierlingspillen dieses Mittel gemischt, zu-mal wenn schon einige Zeit Eisenhut gegebenworden war, und darauf schnelle Besserung er-folgen sehen. Bilsenkraut greift weniger den Ma-gen an, schwächt minder, als Eisenhut.

5) Bey Hämorrhagieen, besonders demBluthusten, gebe ich gewöhnlich dem Bilsen-kraut vor dem Mohnsafte den Vorzug, wennkrampfhafte Bewegungen ins Spiel kommen, wennReiz des Nervensystems die Blutstiirzung erregtoder unterhält. Ith fürchte mich bevm Mohn-saft theils davor, dafs er verstopfe, und dadurcheinen Andrang vom Blut nach der Brust erzeugt;theils hemmt derselbe auch meistens so, dafsÄngstlichkeit und Zusammenziehen über die Brustentspringt. Das Bilsenkraut thut es weniger.Wie wirksam dasselbe gegen den Bluthusten seynmüsse, kann man schon zum Theil daraus schlie-fsen, weil die Alten, denen doch der Gebrauchdes Mohnsaftes nicht unbekannt war, in dieserKrankheit immer lieber Bilsenkraut als Mohnsaftanwendeten. Sehr gute Dienste hat mir in eini-gen Fällen folgende Mischung geleistet;

Nitri puri gr. x.

Cort cinamomi gr. v.

Extracti hyoscyami gr. i. ad in.

Rad. ipecacoan. gr. £

3YI. S. Alle 2 bis 3 Stunden eine solche Gab©in schwachem Melissen - oder Schaafgar-benthee zu nehmen.

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