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1 (1814)
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199
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Kopahu - Kopaivepalsam. 199

Reiz und Andrang des Blutes, und ist deshalbfast immer sthenischer Natur. Ich habe dahernoch immer eine streng antisthenische Heilart fiii'8Beste gehalten, und nicht gewagt, vom Kopaive-palsam Gebrauch zu inachen.

2) In der Wassersucht habe ich nie Nutzenvon diesem Balsam gesehen, ob er gleich von ver-schiedenen Ärzten empfohlen worden ist. Viel-leicht hälfe er am ersten in der Brustwassersucht,Wenn sich wegen Schlaffheit, Unthätigheit derLungen daselbst Wasser angesammelt hattet

5) In der Lungensucht hat man ihn neuesterZeit wieder mit mehr Wärme empfohlen. Manriihmt ihn in der Schleimschwindsucht ( Fhtisisfituitosa) , wenn die Gefäse erschlafft, aber die Ver-stopfungen in der Lunge noch nicht allzu weit ge-diehen sind. In der eiternden Lungensucht ^ PA/.purulentn ) empfiehlt ihn unter andern L e n t i nund Kämpf. Des letztern Mischung ist unterden mineralischen Wassern ( Aquae mineralei)schon angegeben worden.

Äufserlich bedienen sich die Wundärztedieses Balsams zu Zeiten statt anderer ähnlichenWundmittel, des Terpentins etc. Dem Terpentinist er in manchen Fällen vorzuziehen, weil derKopaivepalsam weit mehr öliclite, einwickelnde,schlüpfrigmachende Eigenschaften enthält, alsjener.

Bar-