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Balsamus copaive.
Mittel, was auf den Urin treibt, ihm eine griin-licht trübe Farbe, aber keinen Violengeruch, wieähnliche natürliche Balsame, mittheilt.
Am häufigsten braucht man diesen Balsam:
1) itn Tripper, weil er auf den Urin wiristund nach der Meynung verschiedener, zumal äl-terer Ärzte, innere Vereiterungen heilen soll. Ichglaube, dafs man seiner vollkommen bey dieserKrankheit entbehren könne, ob ich mich gleichdesselben mehr als einmal bedient habe, und mires vorgekommen ist, als ob sich das Uebel au-genblicklich darauf gemildert hätte. Will manihn brauchen: so darf es nur in dem letzten Zeit-räume der Krankheit seyn, wo alle Entzündung,Spannung und aller Heiz nachgelassen hat, undstatt dessen Schlaffheit und habituelle topisclieSchwäche zurückgeblieben ist. Dieser Zustandnähert sich oder gränzt an denjenigen, welchenmän Nachtripper nennt. Man fängt dann mit15 bis 20 Tropfen früh, Nachmittags und Abendsan , und steigt bis auf fünfzig und weiter. T h e-den läfst ihn mit Krebsaugen nehmen; Scliwe-diiuer giebt ihn in kaltem Wasser, und unmit-telbar nachher 40 bis 50 Tropfen Vitriolelixir inWasser; der Ilaliener Monteggia liefs gleichzwey Quenten des Tags nehmen. Da die Ver-dauung dabey gewöhnlich leidet: so mui's manimmer ein Magenmittel brauchen lassen. Hunterempfiehlt den Kopahubalsam auch gegen Blutun-tungen beym Tripper. Ich gestehe, dafs ich michhierin (wie in manchen andern Stücken) einesgewissen Mifstrauens gegen diesen berühmtenWundarzt nicht erwehren kann. Dieser Zufallentsteht m e ist in der Entzündungsperiode, von
Reiz