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1 (1847)
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655
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EXTRACTUM CIIEUD0N1I — C1I1KAE FRIGIDE PARATÜM

6.')

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Auf den Rückstand giesse zum zweiten Male aufKochendes gemeines Wasser drei Pfund,digerire und mache es wie vorher.

Die gemischten, durch Absetzenlassen und Klarabgiessen gerei-nigten Flüssigkeiten werden bei gelinder Wärme abgedampft, unterVermeidung des Aufkochens und fortwährendem Umrühren, bis zweiPfund zurückgeblieben sein werden; diese werden dann in einem por-zellanenen Gefässe im Dampfbade von 65—-75 ü C. (= 52—60" R.)unter fortwährendem Umrühren zur Dicke des Wermuthextracts ge-bracht.

Es sei dunkelbraun , in Wasser mit trüber Auflösung loslich.

Extractum Chelidonii. Schöllkrautextract.

Es werde aus dem frischen blühenden Schöllkraute bereitet wiedas Eisenhütleinextract.

Extractum Ghitiae fuscae. Brannchinaextract.

Es werde aus der braunen Chinarinde bereitet wie das Kaskarill-extract, ausser dass es an einem trocknen Orte ausgetrocknet wer-den muss.

Es sei von brauner Farbe, mit im Wasser trüber bräunlich weisserAuflösung.

Extractum Chinac frigide paratum. Kall bereitetes Chinaextracl.

Nimm: Gröblich gepulverte (Guanuco) Chinarinde zwei Pfund.Giesse auf

Destillirtes Wasser fünf Pfund.Sie werden acht und vierzig Stunden hindurch unter öfterem Um-schütteln macerirt und dann stark ausgepresst. Auf den Rückstandgiesse auf

Destillirtes Wasser vier Pfund.Lasse es vier und zwanzig Stunden hindurch stehen und dann pressees stark aus. Die erhaltenen Flüssigkeiten werden filtrirt und in einemporzellanenen Gefässe im Dampfbade (bei einer Wärme von 50 bis60° C. = 40 — 48° R.) unter fortwährendem Umrühren bis auf einPfund abgedampft, dann die erkaltete Flüssigkeit filtrirt und wiederumbis zur Dicke eines Syrups abgedampft. Bewahre es in einem gut ver-schlossenen Gefässe auf.

Es sei von rothbrauner Farbe, mit in Wasser etwas trüber Auflösung.

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Es ist schon bei den Chinarinden angeführt worden, dass denselben durchWasser allein diejenigen Beslandtheile, auf welchen ihre fiebervertreibende Kraft