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EL1X1R AD LONGAM V1TAM.
sehen Baum, den Linke mit zu seiner Amyris elemifera zog, nämlich Icica Ici-cariba DeC, als die Quelle der officinellen Drogue ansehen. Das sogenannte in-dische und das afrikanische oder achte Elemi sind Harze, deren Abstammungnoch ganz zweifelhaft ist, und vermulhlich von vielerlei Pflanzen aus dieser undaus ganz verschiedenen natürlichen Familien kommen. Wahrscheinlich liefernauch andere Arten der grossen Gattung leica ein dem Elemi ähnliches Harz, undvielleicht kommt ein Theil unserer Waare von andern wahrscheinlich Guiani-schen Icicen.
Icica Icicariba DeC. , in Brasilien einheimisch, ist ein Baum vom Ansehender Weissbuche, der Stamm jedoch dünner, mit glatter grauer Rinde. Blätterwechselständig, unpaarig gefiedert, Blättchen fünf oder sieben, lanzettförmig,zugespitzt, lederartig, glänzend grün. Blüthen sehr klein, kurze Trauben bil-dend, in den Achseln der Blätter büschelförmig vereinigt. Blumenblätter vier,grün mit weisslichem Rande. Frucht von der Grösse und Gestalt einer Olive,bei der Reife roth, mit harzigem Fleische.
Aus den in die Rinde des Stammes gemachten Einschnitten fliesst das Elemi,welches an der Luft härter wird. Es kommt in 2—300 Pfund schweren Kistennach Europa. Es besteht aus kleineren oder grösseren zusammengebackenenMassen, die blassgelb, mehr oder weniger ins Grünliche gehend, manchmalauch hochgelb oder sogar orangegelb sind. Das Harz ist fettglänzend, ziemlichdurchscheinend, gewöhnlich mit Rinden- und Holzsplittern verunreinigt, undhat ein spec. Gew. von 1,08. Es ist nur in der Kälte brüchig, auf dem Bruchematt oder fett glänzend, bei gewöhnlicher Temperatur zähe, in der Hand knet-bar ; die hochgelben Stücke sind trockner, spröder und leicht zerreibbar. Eshat einen angenehm harzigen, süssen, fast fenchelartigen Geruch, der sich beimErwärmen stärker entwickelt, und einen balsamisch bitterlichen Geschmack. Inder Hitze ist es leicht schmelzbar und sehr entzündlich. Von kaltem Alkoholwird es nur zum Theil, von kochendem vollkommen gelöst. In Wasser ist esunlöslich.
Mit dieser von Endlicher entlehnten Beschreibung des Elemi stimmt eineProbe überein, die ich als Elemi von Yucatan erhalten habe, nur dass sie, alseine noch sehr frische Waare, der ganzen Masse nach weich und von starkemGerüche ist. Eine andere Probe, Elemi von Manilla bezeichnet, aussen weiss,wie bestäubt, fast trocken und brüchig, von et%vas schwächerem Gerüche, istdie gleichfalls im Handel vorkommende Sorte, deren Anwendung die Pharma-kopoe gestattet, die aber nicht immer in cylinderförmigen, sondern auch in mehrplatten Stücken vorkommt.
Bonastre (Schweigg. N. J. 1823. VI. 366; Trommsd. N. J. VII. 1. 368) hataus dem Elemi durch Destillation mit Wasser, durch Ausziehen mit kaltem undnachher mit kochendem Alkohol folgende Bestandtheile erhalten: ätherisches Oel12,5; in kaltem Alkohol auflösliches Harz 60,0; nur in kochendem, nicht in kal-tem Alkohol, in Aether und Oelen auflösliches narz von milchweisser Farbe24,0; bitteres Extract 2,0 ; Unreinigkeit 1,8. Bapst erhielt aus dem Elemi eine inAlkohol schwer auflösliche krystallisirbare Substanz, die er Elemi nannte.
'Elixir ad longam vitam. Lebenselixir. Schwedisches Lebenselixir.
Nimm: Glänzende, Aloe zehn Drachmen,Lerchenschivamm,Rhaharbertüurzel,Zittwerwurzel,
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