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Theod. de Saussure.
Thermometers in beiden Versuchen vollkommen gleich. EinenUnterschied in der Zeit des Keimens der unter die Gefässe ge-stellten Samen nahm ich nicht wahr. Als ich den Versuch mitden gekeimten Samen fortsetzte, haben sie unter dem durchsich-tigen Recipienten mehr an Gewicht zugenommen: ihr Wachs-thum war kräftiger und weiter vorgerückt. [24] Die Plumula derim Dunkeln gehaltenen Samen war als Folge des Etiolementsdünn und überverlängert. Aus diesen Versuchen glaube ichschliessen zu können, dass nichts dafür spricht, dass das Licht,wenn man von der Wärme, welche dasselbe begleitet, absieht,einen schädlichen Einfluss auf die Keimung und auf das Wachs-thum der jungen Pflanzen ausübt.
Lefebure*) bemerkt, dass die Sonne der Keimung nichtdeshalb schadet, weil sie die Samen austrocknet; denn er beob-achtete, dass die Keimung sich unter Wasser schneller im Dun-keln als im Sonnenschein vollzieht. Obgleich die Gründe, dieich für die Schwierigkeit, eine so hohe Wärme, wie sie die Ober-fläche der in Luft der Sonne ausgesetzten Samen erlangen kann,zu schätzen, angegeben habe, sich hier geltend machen können,so sind sie doch nicht die einzige Ursache der von diesem Schrift-steller erhaltenen Ergebnisse. Die Vegetation unter Wasser kannvielleicht auch deshalb in der Sonne verzögert werden, weil dieim Wasser vertheilte Luft, mit deren Hülfe die Keimung im Dun-keln statthaben kann, theilweise unter dem Einfluss der Sonnen-strahlen entwichen ist.
*) Experienees surp. 136.
la Gemination des plantes, par Lefebure,