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Theod. de Saussure.
sofern nur im Geringsten die vegetirenden Pflanzen welk wer-den, verlieren sie, weit davon entfernt, daran zuzunehmen, anGewicht.
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§2.
¥eber die Bindung des Wassers durch die Pflanzen, welche in einemGemisch aus gewöhnlicher Luft und kohlensaurem Gas vegetiren.
Die Bindung des Wassers in den vorhergehenden Experi-menten lieferte so geringe Ergebnisse, dass sie kaum ausser-halb der Grenze der Beobachtungsfehler fallen; ich glaube jedoch,dass die Ursache davon nicht schwer zu erklären ist. Es ist sehrwahrscheinlich, dass die Mengen Sauerstoff und Wasserstoff übergewisse Grenzen hinaus in den Gewächsen nicht vergrössertwerden können, wenn nicht der Antheil ihres Kohlenstoffes indemselben Verhältnisse wächst. InEoIge dessen Hess ich Pflanzenin einem Gemisch aus gewöhnlicher Luft und kohlensaurem Gasvegetiren, damit sie Kohlenstoff assimiliiten. Alsdann warendie Ergebnisse jedesmal, wenn die Vegetation nicht gelittenhatte, deutlicher. Augenscheinlich vermehrten die Pflanzen ihreTrockensubstanz um eine grössere Menge, als diejenige betrug,welche sie aus den Elementen des sauren Gases schöpften.
|226j Bei dieser Gelegenheit komme ich auf die Versuchezurück, welche ich Kap. II, § 4 über die Zersetzung des kohlen-sauren Gases mittheilte. Damals gab ich nicht alle Einzel-heiten an. Aus dem ersten Experiment ersah man, dass siebenImmergrünpflanzen, welche mit Hülfe reinen Wassers in einemGemisch aus gewöhnlicher Luft und kohlensaurem Gas vegetirthatten, den in 431 Cubikcentimetern (21| Cubikzoll) kohlen-saurem Gas enthaltenen Kohlenstoff oder nach Laroisier eineKohlenstoffmenge gleich 217 Milligramm (4,2 Gran) assimilirthatten; ausserdem eigneten sie sich aus demselben Gase noch139 Cubikcentimeter (7 Cubikzoll) Sauerstoffgas an; doch darfich diese letztere Assimilation vernachlässigen, weil sie als Er-satz dafür eine gleich grosse Menge Stickgas verloren. Diesebeiden entgegengesetzten Wirkungen heben sich nahezu gegen-seitig auf. Vor dem Versuch wogen diese Pflanzen grün8,955 Gramm (168f Gran) und enthielten 2,707 Gramm (51 Gran)Trockensubstanz. Nach der Zerlegung des sauren Gases liefer-ten sie getrocknet 3,237 Gramm (Gl Gran). Sie vermehrtenalso ihre Trockensubstanz um 531 Milligramm (10 Gran', von