Liquor Kalii acetici. Kaliumacetatlösung.
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cyankalium unlösliches Zinkkaliumferrocyanür Zn 3 K 2 Fe 2 (CN) 12gibt:
2(CH 3 COO) 2 Zn + K 4 Fe(CN) 6 = 4CH 3 COOK + Zn 2 Fe(CN) 6 ,3Zn 2 Fe(CN) 6 + K 4 Fe(CN) e = 2Zn 3 K 2 Fe 2 (CN) 12 .
2 ccm des Filtrates, mit 2 com Schwefelsäure gemischt und mitFerrosulfatlösung überschichtet, dürfen eine braune Zone nichtgeben (Salpetersäure s. oben).
Stöchiometrischc Aufgaben. 1, Wieviel Schwefelsäure (98%)und wieviel Salpetersäure sind zur Oxydation von 160 g Ferro-sulfat nötig? 2. Wieviel Gramm Ferrisulfat Fe 2 (S0 4 ) 3 liefern 160 gFerrosulfat? 3. Wenn das Ferrisulfat Fe 2 (S0 4 ) 3 28% Fe enthält,wieviel Prozent Eisen enthält demnach das fertige Präparat?
Resultate s. S. 109.
Liquor Kalii acetici. Kaliumacetatlösung;.
Gehalt 33,3% Kaliumacetat; ClI 3 COOK, Mol.-Gewicht 98,12.
Ausgaugsmaterial:
500 g verd. Essigsäure; CH 3 COOH = 60,03;
245 g Kaliumbicarbonat; KHC0 3 = 100,11.
Darstellung. In eine 21 fassende Porzellanschale gibtman 500 g verd. Essigsäure (30%) und fügt dann in kleinenPortionen unter Umrühren 245 g Kaliumbicarbonat hinzu:ist alles Kaliumbicarbonat eingetragen, erhitzt man dieLösung zum Sieden, und bringt durch Wasserzusatz dasGewicht auf 735 g.
Um die Reaktion der Lösung festzustellen, verdünntman 1 ecm der Lösung mit 5 cem Wasser und fügt einigeTropfen Phenolphthaleinlösung hinzu, es darf keine Kot-färbung eintreten. Tst bei der Darstellung etwas Säure ver-spritzt, tritt Rotfärbung ein, man versetzt in diesem Falledie heiße Lösung tropfenweise mit verd. Essigsäure, bis dieRotfärbung nicht mehr eintritt.
Chemischer Vorgang. Bei der Zersetzung des Kaliumbicarbo-nats durch Essigsäure entsteht Kaliumacetat unter Freiwerdentoii Wasser und Kohlendioxyd:
CH3COOH + KHCO3 = CHjCOOK + C0 2 + H 2 0 .